06. Juli 2013 – Gedenktag 80 Jahre KZ-Kemna Wuppertal

Diese Veranstaltung wurde vom Jugendring Wuppertal e.V., zum Gedenken an den achtzigsten Jahrestag der Eröffnung des SA-Konzentrationslager Kemna-Wuppertal und der Einweihung des „Mahnmal KZ-Kemna“, vor dreißig Jahren veranstaltet, veranstaltet.  Der Jugendring Wuppertal e.V. ist ein Zusammenschluss von vielen Jugendorganisationen. Diese  Abschlussveranstaltung  stellte den Höhepunkt einer langen Reihe von Informations-, Konzert- und Theatervorstellungen dar.

Diese ganzen Veranstaltungen wurden unter dem Motto „ES LEBE DIE FREIHEIT“ gestellt.

Hier das offizielle Plakat:

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kemna 2013 – Es lebe die Freiheit!“ heißt eine Veranstaltungsreihe und eine Ausstellung, die die Initiative für Demokratie und Toleranz gemeinsam mit dem Jugendring Wuppertal in der ersten Jahreshälfte 2013 organisiert. Damit soll der Inbetriebnahme des KZ Kemna vor 80 Jahren gedacht werden. Mit der Veranstaltungsreihe und der Ausstellung soll aber auch ein wichtiger Auftrag erfüllt werden, den wir alle – unabhängig von Jahrestagen – zu erfüllen haben: Wir sollen und wollen die Gräuel des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten lassen, wir wollen erinnern, mahnen und gedenken. Wir wollen aber auch über diejenigen berichten, die sich dem menschenverachtenden Regime mutig entgegen gestellt und Widerstand geleistet  haben. Wir wollen diese aufrechten Menschen zum Vorbild nehmen, wir wollen ermutigen, wie diese Menschen der eigenen Überzeugung treu zu bleiben und ideologischen Rattenfängern nicht auf den Leim zu gehen. Gerade in einer Zeit, wo wir alle erleben, dass das gestrige, rassistische Gedankengut wieder Platz greift in unserer Gesellschaft, dass Menschen mit menschenverachtenden Parolen auch in unserer Stadt Stimmung zu machen versuchen, sollten wir aufrecht, mutig und als stolze Demokraten reagieren. Das Gedenken und die Veranstaltungsreihe der Initiative und Stadtjugendrings wird sicher dazu beitragen! Weitere Informationen: www.es-lebe-die-freiheit.de (Dokumentation)


 

 

 

Mit musikalischer Unterstützung fand die Kundgebung auf dem Geschwister-Scholl-Platz in Wuppertal statt. Anschließend ein gemeinsamer Umzug zum Bahnhof Barmen mit Schienenbusfahrt zum Mahnmal KZ Kemna in Wuppertal-Beyenburg. Dort wurde ein Programm, von verschiedenen Pfadfindergruppen, mit anschließender Kranzniederlegung veranstaltete.

 

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Schon im August 1948 behandelte  ein Buch, von Karl Ibach, die grauenhaften Zustände im Lager und den nach der NS-Diktatur durchgeführten Prozess gegen die SA-Verbrecher von Kemna. Dieses Buch wurde vom damaligen Vorstand der VVN-Wuppertal herausgegeben.

 

 

 

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