06. April 2014 – Kundgebung Wenzelnberg

Landessprecher Jochen Vogler erinnerte an die Aussagen…..   In diesem Sinne kann auch der ehemalige Bundespräsident Richard v. Weizsäcker zitiert werden, der in seiner Rede zum 8. Mai 1985, in der er dieses Datum endlich als Tag der Befreiung würdigte u.a. sagte:

  • Wenn wir uns daran erinnern, daß Geisteskranke im Dritten Reich getötet wurden, werden wir die Zuwendung zu psychisch kranken Bürgern als unsere eigene Aufgabe verstehen.
  • Wenn wir uns erinnern, wie rassisch, religiös und politisch Verfolgte, die vom sicheren Tod bedroht waren, oft vor geschlossenen Grenzen anderer Staaten standen, werden wir vor denen, die heute wirklich verfolgt sind und bei uns Schutz suchen, die Tür nicht verschließen.
  • Wenn wir uns der Verfolgung des freien Geistes während der Diktatur besinnen, werden wir die Freiheit jedes Gedankens und jeder Kritik schützen, so sehr sie sich auch gegen uns selbst richten mag.

Und: Die Bitte an die jungen Menschen lautet: Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Haß

  • gegen andere Menschen,
  • gegen Russen oder Amerikaner,
  • gegen Juden oder Türken,
  • gegen Alternative oder Konservative,
  • gegen Schwarz oder Weiß.

Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander. Lassen Sie auch uns als demokratisch gewählte Politiker dies immer wieder beherzigen und ein Beispiel geben. Ehren wir die Freiheit. Arbeiten wir für den Frieden. Halten wir uns an das Recht. Dienen wir unseren inneren Maßstäben der Gerechtigkeit. Schauen wir am heutigen 8. Mai, so gut wir können, der Wahrheit ins Auge. Das sind Hinweise aus längst vergangenen Zeiten. Aber sind sie damit obsolet?   DSC_3056 (2) DSC_3057 (2) DSC_3073 (2) DSC_3073 (3) DSC_3095 (2) DSC_3118 (3) DSC_3132 (2)